So dimensionieren Sie Batteriespeicher für ein Wohn-Backup-System
Eine Schritt-für-Schritt-Methode zur Berechnung der Batteriespeicherkapazität basierend auf täglichen Lastkurven, Backup-Dauerzielen und Entladetiefe-Beschränkungen.
Artikelkontext
Beginnen Sie mit Ihren Backup-Lasten
Listen Sie jeden Stromkreis auf, den Sie bei einem Netzausfall mit Strom versorgen möchten: Kühlschrank, Beleuchtung, Router, Sicherheitssystem, Garagentoröffner. Summieren Sie deren kontinuierliche Watt und schätzen Sie den täglichen kWh-Verbrauch, indem Sie die Watt mit den Nutzungsstunden multiplizieren.
Wenden Sie den Autonomiefaktor an
Wie viele Stunden Backup ohne Solaraufladung? Ein typisches europäisches Wohn-Backup-Ziel liegt bei 8-24 Stunden für wesentliche Lasten. Multiplizieren Sie die täglichen kWh mit den Autonomiestunden geteilt durch 24, um die Ziel-Nutzungskapazität zu erhalten.
Entladetiefe und Nutzungskapazität
LFP-Batterien sind typischerweise mit 90 % Entladetiefe bewertet. Eine 5-kWh-LFP-Batterie liefert ungefähr 4,5 kWh nutzbare Energie. Dimensionieren Sie immer um die nutzbare, nicht die Nennkapazität.
Planen Sie für Erweiterungen
Stapelbare Batteriespeichersysteme ermöglichen es Ihnen, mit einem oder zwei Modulen zu starten und später weitere hinzuzufügen. Lassen Sie Platz in Ihrem Rack und stellen Sie sicher, dass Ihr Wechselrichter den erweiterten DC-Eingangsbereich bewältigen kann.
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